Playoffs 2024 – Das Restprogramm beim EHC Freiburg

Die Hauptrunde 2023/24 endet bei den vier Große Spiele Vereinen und die Post-Season steht bevor. Bei den Wölfen (Eishockey) ist das letzte Spiel der Hauptrunde am 03. März, bei den Eisvögeln (Basketball) und bei der Affenbande (Volleyball) am 09. März und bei den Red Sparrows (Handball) am 25. Mai 2024.

Doch wie funktioniert der Saisonmodus in den vier unterschiedlichen Sportarten? Die Road-to-Playoffs-Roadmap erklärt das Restprogramm für unsere vier Mannschaften im Basketball, Eishockey, Handball und Volleyball. Im ersten Teil dieser Serie behandeln wir den EHC Freiburg, der als erstes in die Post-Season starten wird.

DEL2: Die Wölfe im Kampf um den Klassenerhalt

Jedes Tor zählt im Kampf um die Playoffs: Wölfe-Topscorer Parker Bowles und Shawn O’Donnell behaupten den Puck im Spiel gegen die Eisbären Regensburg. Foto: Achim Keller

Nach einem durchwachsenen Saisonstart konnten sich die Cracks des EHC Freiburg im Spätherbst fangen und erkämpfen seitdem kontinuierlich Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2. In einer historisch engen Saison stehen die Wölfe nach 45 von 52 Spieltagen bei 62 Punkten und einem 11. Platz: Zwei Punkte bis zum 10. Platz und damit zum direkten Klassenerhalt, fünf Punkte bis zur direkten Playoff-Teilnahme auf Platz 6.

Playoffs im Eishockey – Die 5. Jahreszeit

Wer Eishockey liebt, kann sich auf eine lange und ereignisreiche Saison freuen: Die reguläre Saison besteht aus einer kompletten Doppelrunde mit 52 Spieltagen, in der jeder Club zweimal zuhause und zweimal auswärts gegen jeden anderen Club spielt. Die Tabelle am Saisonende benennt den Hauptrundenmeister und gibt Auskunft über den Ausgang eines jeden Clubs für die Post-Season, in welcher Meisterschaft, Aufstieg und Abstieg ausgespielt werden. Vierzehn Vereine nehmen an der Liga teil – acht davon machen am Ende der Saison die Meisterschaft unter sich aus.

In der DEL2 sind das die Plätze 1-6 (direkt für die Playoffs qualifiziert) und zwei Clubs von den Tabellenrängen 7-10, welche in den sog. Preplayoffs um diese beiden Plätze spielen. Hierbei spielt immer das in der Hauptrunde besser platzierte Team gegen das schlechtere Team, d.h. Platz 1 gegen das Team auf dem niedrigsten Platz, Platz 2 gegen den zweitniedrigsten Platz, Platz 3 gegen Platz 6, usw. In den Preplayoffs spielt der Siebte der Hauptrunde gegen den Zehnten und der Achte trifft auf den Neunten, wobei der jeweils besser Platzierte das erste Heimrecht besitzt. Es kommt die „Best-of-Three-Regel“ zur Anwendung. d.h. um eine Runde weiter zu kommen, muss man zwei aus drei Spielen gewinnen.

Ab dem Playoff-Viertelfinale kommt die „Best-of-Seven“-Regel zur Anwendung – die Mannschaften brauchen somit 4 Siege in maximal 7 Spielen, um die nächste Runde zu erreichen. Der Sieger der Playoffs darf sich dann DEL2-Meister 2023/24 nennen und besitzt damit die sportliche Qualifikation für den Aufstieg. Der Aufstieg ist jedoch auch an wirtschaftliche Bedingungen geknüpft. Die Lizenz zum Aufstieg haben in dieser Saison die Kassel Huskies, die Krefeld Pinguine, die Dresdner Eislöwen und die Bietigheim Steelers erworben. Sollte einer dieser vier Clubs Meister werden, würde dieser Club in die erstklassige PennyDEL aufsteigen und der Vierzehnte der PennyDEL absteigen. Gewinnt ein anderer Club die Meisterschaft, gibt es in dieser Saison keinen Aufsteiger bzw. Absteiger zwischen PennyDEL und DEL2.

Den Abstieg aus der DEL2 spielen die vier schlechtplatziertesten Teams in den „Playdowns“ ebenfalls in einer „Best-of-Seven“-Serie unter sich aus. Der Elfte spielt gegen den Vierzehnten und der Zwölfte spielt gegen den Dreizehnten. Die Verlierer der Serien spielen erneut eine Serie gegeneinander, wobei der Verlierer der zweiten Playdown-Runde die die Oberliga absteigt. Im Gegenzug steigt der Oberligameister in die DEL2 auf.

Das Restprogramm der Wölfe auf dem Weg in die Playoffs

Sieben Spiele sind für die Wölfe noch zu spielen, maximal 21 Punkte können noch erzielt werden. Auf dem Papier ist somit alles noch drin in Punkto Playoffs und Klassenerhalt. Umso mehr wenn man erkennt, dass drei der sieben Spiele gegen die drei direkten Konkurrenten im Ligakeller Dresden, Rosenheim und Bietigheim zu absolvieren sind. Es wartet somit eine bis zuletzt spannende Schlussphase im Kampf um die Playoffs in der Saison 2023/24.

Freitag, 09.02.2024, 20.00 Uhr: Ravensburg Towerstars – EHC Freiburg
Sonntag, 11.02.2024, 18.30 Uhr: EHC Freiburg – Dresdner Eislöwen
Dienstag, 20.02.2024, 19.30 Uhr: EHC Freiburg – Eispiraten Crimmitschau (Große Spiele Spieltag)
Freitag, 23.02.2024, 19.30 Uhr: EHC Freiburg – Selber Wölfe
Sonntag, 25.02.2024, 17.00 Uhr: Bietigheim Steelers – EHC Freiburg
Freitag, 01.03.2024, 19.30 Uhr: EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren
Sonntag, 03.03.2024, 18:30 Uhr: Starbulls Rosenheim – EHC Freiburg

Tickets zu den Heimspielen gibt es bei Reservix. Alle Spiele sind auch im Stream bei Sprade.tv zu sehen.

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