Eine dynamische und fröhliche Gruppenaufnahme von Athletinnen und Athleten der vier Freiburger Partnervereine bei einem gemeinsamen „Große Spiele“-Event. Im Mittelpunkt steht EHC-Freiburg-Spieler Lynden McCallum im Trikot der Wölfe, der lachend einen Volleyball in die Luft pritscht. Er wird dabei von Spielerinnen und Spielern der FT 1844 Freiburg (Volleyball), der HSG Freiburg (Handball) und des USC Eisvögel (Basketball) in ihren jeweiligen Vereinstrikots umringt, die die Aktion begeistert verfolgen. Das Bild symbolisiert den humorvollen und spartenübergreifenden Zusammenhalt der Freiburger Sportgemeinschaft.

Höhen, Tiefen & purer Kampfgeist: Der große Saisonrückblick 2025/26

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt! Die vierte Spielzeit von „Große Spiele“ hat ein weiteres Mal bewiesen, dass Freiburg weit mehr als nur eine Fußballstadt ist. Von packenden Playdown-Schlachten auf dem Eis über denkwürdige Kulissenwechsel in der Halle bis hin zu bitteren Sekundenkrimis – unsere vier Teams haben in der Saison 2025/2026 alles auf dem Feld gelassen.

Hier ist der große Rückblick auf die vergangenen Monate unserer Wölfe, Affenbande, Red Sparrows und Eisvögel!

EHC Freiburg – Nerven aus Stahl im Playdown-Krimi

Die Hauptrunde der DEL2 verlief für unsere Wölfe in der vergangenen Spielzeit extrem holprig. Nach 52 intensiven und kräftezehrenden Spieltagen spiegelte die Tabelle die harte Realität wider: Mit mageren 61 Punkten landete der EHC Freiburg auf dem 11. Tabellenplatz. Das bedeutete ungemütliche Extrarunden und das große Zittern in den gefürchteten Playdowns. Doch genau in diesem Moment, als der Druck am größten war und der Abstieg drohte, zeigten die Wölfe ihr wahres, kämpferisches Gesicht.

In der nervenaufreibenden „Best of Seven“-Serie gegen den ESV Kaufbeuren fackelte der EHC nicht lange. Mit einem fulminanten und absolut dominanten 4:0-Sweep sicherten sich die Wölfe in eng umkämpften Partien die begehrten Siege und sicherten sich im Eiltempo den verdienten Klassenerhalt, was die Echte Helden Arena in kollektiven Jubel versetzte. Nach diesem geschafften Ligaverbleib laufen die Planungen für die kommende Saison 2026/27 hinter den Kulissen bereits heiß. Ein echter Hoffnungsträger steht bereits fest: Mit Johannes Nygård übernimmt ein neuer Cheftrainer die Mannschaft. Er gilt als akribischer Arbeiter und will dem Freiburger Team eine neue Kultur der harten Arbeit einimpfen, um im nächsten Jahr wieder voll anzugreifen. Auch unser Botschafter Simon Danner verbleibt im Management des Vereins: Vom Posten des Co-Trainers übernimmt er in der kommenden Saison den Posten des Sportlichen Leiters.

FT 1844 Freiburg – Haarscharf an den Playoffs vorbei

Unsere Erstliga-Volleyballer haben uns in dieser Saison wieder einmal fantastischen Spitzensport auf absolutem Top-Niveau in die heimische Act-Now-Halle gezaubert. Die Hauptrunde in der 1. Bundesliga war von Anfang an ein wilder, emotionaler Ritt, geprägt von spektakulären Siegen gegen etablierte Kräfte und engen, hochklassigen Fights gegen die absoluten Top-Klubs der Republik. Am Ende entschied das absolute Drama über den Einzug in die Postseason.

Am 14. März 2026 kam es im heimischen „Dschungel“ zum ultimativen Showdown gegen die WWK Volleys Herrsching. In einem dramatischen und hochklassigen Fünfsatz-Krimi unterlag die Affenbande am Ende haarscharf mit 2:3 und verpasste damit denkbar knapp den Einzug in die Playoffs. Obwohl die Enttäuschung direkt nach dem Match riesengroß war, überwog schnell der Stolz auf das Geleistete. Der am Ende zementierte 9. Tabellenplatz, den sich das Team mit einer Bilanz von 13 Siegen und 15 Niederlagen hart erarbeitete, zeigt eines ganz deutlich: Die FT 1844 ist längst kein Eintagsfliege mehr, sondern ein etablierter, respektierter und von der Konkurrenz gefürchteter Name im deutschen Volleyball-Oberhaus. Die Fans können sich auf die Zukunft im Dschungel freuen.

USC Eisvögel Freiburg – Charaktertest im Uni-Dome

Es war ohne Zweifel eine der schwersten, komplizierteste und kräftezehrendste Saison der letzten Jahre für unsere Basketballerinnen in der 1. DBBL. Von Beginn an extrem gebeutelt von massivem Verletzungspech wichtiger Leistungsträgerinnen und harten sportlichen Rückschlägen, fanden sich die Eisvögel schnell im ungemütlichen Tabellenkeller wieder. Doch trotz der sportlich prekären Lage war der Zusammenhalt im Verein ungebrochen. Die Mannschaft durfte sich über eine sensationelle moralische Unterstützung im heimischen Uni-Dome freuen, wo die Fans das Team unermüdlich nach vorne peitschten.

Zwar reichte es in den insgesamt 22 Spielen der regulären Saison am Ende nur zu mageren 3 Siegen bei 19 Niederlagen, was den bitteren 10. Tabellenplatz zur Folge hatte, doch der nackte Tabellenstand erzählt nicht die ganze Geschichte. Wer die Eisvögel und die Freiburger Mentalität kennt, weiß ganz genau: Aufgegeben wird im Breisgau niemals. Besonders die erfreuliche Entwicklung junger, hungriger Talente, die wertvolle Spielzeit auf Erstliga-Niveau sammeln konnten, und der unbändige, offensive Kampfgeist der gesamten Truppe machen Mut für die Zukunft. Die Eisvögel haben ein Fundament gegossen, das sie im nächsten Jahr wieder deutlich höher fliegen lassen wird.

HSG Freiburg (Red Sparrows) – Klassenerhalt gesichert

Für die Handballerinnen der HSG Freiburg brachte die Saison eine echte strukturelle und sportliche Neuerung mit sich. Dank der erfolgreichen Kooperation der „Großen Spiele“ verließen die Spatzen in dieser Spielzeit gleich fünfmal ihre gewohnte, enge Spielstätte und zogen für absolute Top-Spiele in die deutlich größere Act-Now-Halle der FT1844 um. Dieser mutige Schritt wurde vom Freiburger Publikum vollends belohnt! Getragen von fantastischen Kulissen auf den Rängen entwickelten die Red Sparrows eine ungeahnte Heimstärke.

Selbst am sonst zuschauerunfreundlichen Pfingstwochenende gegen Regensburg knackte man mühelos die magische 500-Zuschauer-Marke. Beflügelt von dieser Unterstützung starteten die Sparrows im Frühjahr eine beeindruckende Siegesserie in der 2. Bundesliga. Ein absolutes Highlight war dabei der deutliche und spielerisch überzeugende 36:29-Erfolg gegen den Traditionsverein Werder Bremen. Trotz kleinerer, schmerzhafter Dämpfer zum Saisonfinale beim schweren Auswärtsspiel in Rödertal flogen die Red Sparrows letztlich souverän, konstant und völlig verdient zum Klassenerhalt. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie sportlich und emotional absolut in die zweithöchste deutsche Spielklasse gehört und bereit für die nächsten Entwicklungsschritte ist.

Auch 2026/27 gibt es wieder Große Spiele

Egal ob Eis, Parkett oder Hallenboden: Unsere Teams haben Freiburg würdig vertreten. Ein riesiges Dankeschön geht an alle Fans, die mit den Kombi- und Flex-Tickets die Hallen der Stadt zum Kochen gebracht haben. Die Vorfreude auf die neue „Große Spiele“-Saison ist jetzt schon riesig!

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